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Privileged Access Management (PAM) - Privilegierte Zugriffe sicher verwalten und kontrollieren

Schützen Sie Ihre kritischsten IT-Schwachstellen und bändigen Sie administrative Höchstrechte – mit einer intelligenten PAM-Lösung für maximale Sicherheit und lückenlose Compliance

Privilegierte Zugriffe kontrollieren und absichern


Administratoren, technische Benutzer und andere privilegierte Konten verfügen über weitreichende Zugriffsrechte. Werden diese Zugänge kompromittiert oder falsch verwendet, können die Auswirkungen erheblich sein.

Privileged Access Management (PAM) schafft Kontrolle über privilegierte Identitäten und Zugriffe. Ziel ist es, administrative Berechtigungen auf das notwendige Maß zu begrenzen, Zugriffe nachvollziehbar zu machen und besonders kritische Konten besser abzusichern.

91 %


der befragten Unternehmen geben an, dass mindestens die Hälfte ihrer privilegierten Zugriffe dauerhaft aktiv

22 %


der Sicherheitsverletzungen beginnen mit kompromittierten Zugangsdaten.

Privileged Access Management

Was leistet PAM?

PAM-Lösungen unterstützen Unternehmen unter anderem bei:

  • der Verwaltung privilegierter Konten
  • der Absicherung administrativer Zugänge
  • der zeitlich begrenzten Vergabe von Berechtigungen
  • der Kontrolle privilegierter Sessions
  • der Protokollierung administrativer Aktivitäten
  • der Durchsetzung des Least-Privilege-Prinzips
  • der Absicherung technischer und administrativer Zugänge

Damit wird PAM zu einem wichtigen Bestandteil einer umfassenden Security- und IAM-Strategie.

Herausforderungen in der Praxis


In vielen Unternehmen existieren privilegierte Konten für Administratoren, Anwendungen, Datenbanken, Netzwerkkomponenten oder Cloud-Dienste. Häufig werden diese Konten über Jahre genutzt, gemeinsam verwendet oder manuell verwaltet. Dadurch entstehen Sicherheitsrisiken und zusätzlicher administrativer Aufwand. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Compliance und den Schutz sensibler Systeme.

Typische Herausforderungen sind:

  • gemeinsam genutzte Administratorkonten
  • fehlende Transparenz über privilegierte Zugriffe
  • manuelle Passwortverwaltung
  • fehlende Protokollierung administrativer Tätigkeiten
  • dauerhaft vergebene Administratorrechte
  • steigende Compliance-Anforderungen

Was wir tun können

Jede IT-Landschaft stellt unterschiedliche Anforderungen an den Umgang mit privilegierten Konten. Deshalb begleiten wir von der OEDIV SecuSys GmbH Unternehmen von der Analyse bestehender Strukturen bis zur Einführung einer passenden PAM-Lösung.

  • Analyse privilegierter Konten und Berechtigungen
  • Einführung und Integration von PAM-Lösungen
  • Aufbau sicherer Passwort-Vaults
  • Umsetzung des Least-Privilege-Prinzips
  • Einführung von Just-in-Time- und Just-Enough-Access-Konzepten
  • Absicherung administrativer Zugriffe durch Multi-Faktor-Authentifizierung
  • Integration in bestehende IAM- und Verzeichnisdienste
  • Unterstützung bei Audit- und Compliance-Anforderungen

Privilegierte Zugriffe
nachvollziehbar machen


PAM schafft Transparenz darüber, wer wann auf welche kritischen Systeme zugreift.

Gerade bei administrativen Zugängen ist diese Nachvollziehbarkeit ein wichtiger Bestandteil
von Informationssicherheit und Compliance. OEDIV SecuSys begleitet Unternehmen von der
Analyse der bestehenden Berechtigungsstrukturen über die Konzeption bis zur Implementierung
und dem laufenden Management.

Access Management

Vorteile von PAM

Ein zentral verwaltetes Privileged Access Management reduziert Sicherheitsrisiken und schafft Transparenz über privilegierte Zugriffe.

  • zentraler Verwaltung privilegierter Konten
  • sicherer Speicherung administrativer Zugangsdaten
  • vollständiger Nachvollziehbarkeit privilegierter Sitzungen
  • geringerer Angriffsfläche durch Least Privilege
  • Unterstützung regulatorischer Anforderungen
  • Integration in bestehende IAM- und Sicherheitsarchitekturen

PAM mit OEDIV SecuSys

OEDIV SecuSys unterstützt Unternehmen bei der Planung und Einführung von Privileged Access Management und bei der Weiterentwicklung bestehender PAM-Strukturen.Dabei betrachten wir nicht nur einzelne privilegierte Konten, sondern deren Zusammenspiel mit Identitäten, Anwendungen, Infrastruktur und bestehenden Sicherheitsprozessen.Unser herstellerunabhängiger Ansatz ermöglicht es, die vorhandene Umgebung zunächst zu analysieren und anschließend eine passende PAM-Strategie zu entwickeln. Je nach Ausgangssituation kann dabei eine schrittweise Einführung sinnvoll sein.

FAQ

Häufig gestellte
Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen

zu unseren Leistungen und Lösungen

Was ist Privileged Access Management (PAM)?
Privileged Access Management (PAM) umfasst Verfahren und Werkzeuge, um Konten mit erweiterten Rechten zu schützen, zu kontrollieren und zu überwachen. Kernfunktionen sind ein Passwort-Tresor mit automatischem Passwortwechsel, befristete Rechtevergabe erst im Bedarfsfall, Sitzungsaufzeichnung, Multi-Faktor-Authentifizierung und die Durchsetzung minimaler Rechte. Ziel ist, dass niemand dauerhaft privilegiert ist und jede administrative Aktion einer Person zugeordnet werden kann.
Ein privilegiertes Konto hat Rechte, die über die eines normalen Nutzers hinausgehen: Domänen- und lokale Administratoren, Root-Konten auf Linux-Systemen, Datenbank-Administratoren, Cloud-Rollen mit vollem Zugriff, Servicekonten von Anwendungen und Notfallkonten. Dazu kommen Konten externer Dienstleister mit Fernzugriff und zunehmend KI-Agenten, die im Namen von Nutzern oder Anwendungen auf Systeme zugreifen. Diese beiden Gruppen werden in Prüfungen am häufigsten übersehen, weshalb wir jedes PAM-Projekt mit einer Erhebung genau dieser Konten beginnen.
Zero Standing Privileges heißt: Kein Konto besitzt dauerhaft administrative Rechte. Rechte werden erst im Bedarfsfall vergeben. Der Administrator beantragt den Zugriff für eine konkrete Aufgabe, erhält ihn nach Genehmigung oder Richtlinie für einen begrenzten Zeitraum und verliert ihn danach wieder. Ein gestohlenes Konto ist außerhalb des Zeitfensters wertlos. Das Modell ist der Zielzustand moderner PAM-Architekturen und wird von Prüfern nach NIS2 und DORA zunehmend erwartet. Wir führen es stufenweise ein, beginnend bei den kritischsten Systemen.
Das Prinzip der minimalen Rechte (Least Privilege) bedeutet, dass Nutzer, Anwendungen und Systeme nur die Berechtigungen erhalten, die sie für ihre aktuelle Aufgabe brauchen, und nur so lange, wie sie sie brauchen. Praktisch heißt das: getrennte Konten für Alltagsarbeit und Administration, befristete anstelle dauerhafter Rechte, regelmäßige Bestätigung der Berechtigungen und keine lokalen Administratorrechte auf Endgeräten.
Windows- und Linux-Server, Active Directory und Microsoft Entra ID, Datenbanken, Netzwerkkomponenten und Firewalls, Virtualisierungsplattformen, Cloud-Plattformen wie Azure, AWS und Google Cloud, Administrationskonsolen von Cloud-Anwendungen, Produktionsanlagen sowie Anwendungen mit eigenen Administratorrollen. Der Fernzugriff externer Dienstleister läuft über die PAM-Lösung anstelle geteilter VPN-Zugänge. Wir priorisieren nach Kritikalität und beginnen dort, wo ein kompromittiertes Konto den größten Schaden anrichten würde.
Beides, in unterschiedlicher Rolle. Identity Governance & Administration (IGA) verwaltet reguläre Berechtigungen über den Lebenszyklus einer Identität und lässt sie regelmäßig bestätigen. Privileged Access Management (PAM) sichert die Nutzung privilegierter Konten: Tresor, Passwortwechsel, Sitzungsaufzeichnung, befristete Rechte. In einer sauberen Architektur entscheidet IGA, wer überhaupt privilegierte Rollen erhalten darf, und PAM kontrolliert, wie diese Rechte im Einzelfall genutzt werden. Wir integrieren beide Systeme, damit ein Austritt im Personalsystem auch alle privilegierten Zugänge sperrt.
Das hängt von Ihren Zielen, Prozessen und der Zahl der zu schützenden Systeme ab. Die erste Schutzwirkung kommt schneller als bei einer IGA-Einführung: Passwort-Tresor und automatischer Passwortwechsel für Domänen-Administratoren und die kritischsten Server lassen sich zuerst umsetzen. Die vollständige Abdeckung aller Servergruppen, Datenbanken, Cloud-Konsolen und externen Dienstleister folgt danach in Wellen nach Kritikalität. Wir planen die Wellen so, dass Administratoren jederzeit arbeitsfähig bleiben, und legen den Zeitplan in der Analyse gemeinsam mit Ihnen fest.