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Decentralized Identities (DCI) - Sicher und zukunftsfähig einsetzen

Mit unserer Expertise im Bereich Decentralized Identities begleiten wir Organisationen auf dem Weg zu digitalen Identitäten, Verifiable Credentials und der EUDI Wallet.

Digitale Identitäten neu denken


Digitale Identitäten entwickeln sich weiter. Während Identitätsdaten heute häufig zentral bei Unternehmen oder Plattformen verwaltet werden, ermöglichen dezentrale Identitätsmodelle eine stärkere Kontrolle durch die Identitätsträger selbst.

Decentralized Identities und die European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet) eröffnen neue Möglichkeiten für digitale Nachweise, Authentifizierung und den sicheren Austausch von Identitätsinformationen.

550


Organisationen testen die EUDI Wallet bereits

14 %


der öffentlichen Dienste unterstützen heute grenzüberschreitende eID

Person & Smartphone

Was sind Decentralized Identities?

Bei dezentralen Identitätsmodellen werden Identitätsinformationen nicht zwingend dauerhaft in einem zentralen System verwaltet. Nutzer können digitale Nachweise in einer Wallet verwalten und diese gezielt gegenüber anderen Parteien vorlegen. Für Unternehmen entstehen dadurch neue Möglichkeiten – aber auch neue Anforderungen an Prozesse, Architekturen und bestehende IAM-Strukturen.

Herausforderungen für Unternehmen

Mit der Einführung der EUDI Wallet und den Anforderungen der eIDAS-2.0-Verordnung gewinnt das Thema dezentrale Identitäten zunehmend an Bedeutung. Viele Unternehmen stehen vor Fragen wie:

  • Welche Auswirkungen hat eIDAS 2.0 auf unser Unternehmen?
  • Welche Anwendungsfälle eignen sich für Verifiable Credentials?
  • Wie lassen sich bestehende IAM-Systeme integrieren?
  • Welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden?

Was wir tun können

  • Analyse bestehender IAM-Landschaften
  • Beratung zu EUDI Wallet und eIDAS 2.0
  • Integration von Verifiable Credentials
  • Einführung dezentraler Identitätskonzepte
  • Unterstützung bei Pilotprojekten und Proof of Concepts
  • Integration in bestehende Geschäftsprozesse
  • Beratung zu regulatorischen Anforderungen

EUDI Wallet in der Praxis


Mit der European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet) schafft die Europäische Union einen einheitlichen Rahmen für digitale Identitäten. Bürgerinnen und Bürger können künftig Identitätsnachweise, Berechtigungen oder Bescheinigungen sicher in einer digitalen Wallet verwalten und gegenüber Behörden oder Unternehmen nachweisen.

Für Unternehmen bedeutet dies, bestehende Prozesse auf die Nutzung digitaler Nachweise vorzubereiten und neue Möglichkeiten der Identitätsprüfung zu schaffen.

Einsatzbereiche

  • digitale Identitätsnachweise
  • Kontoeröffnungen im Finanzsektor
  • Behörden- und Verwaltungsleistungen
  • Gesundheitswesen
  • Hochschulen und Bildungseinrichtungen
  • Telekommunikation
  • E-Commerce
  • digitale Vertragsabschlüsse

EUDI Wallet und neue digitale Identitäten


Die europäische digitale Identität soll Bürgern und Unternehmen ermöglichen, digitale Identitätsnachweise sicher zu nutzen.

Unternehmen müssen sich daher frühzeitig damit auseinandersetzen, welche Auswirkungen neue Identitätsmodelle auf ihre digitalen Services und bestehenden IAM-Strukturen haben.

Vorteile

Der Einsatz dezentraler Identitäten schafft die Grundlage für sichere und datenschutzfreundliche digitale Geschäftsprozesse. Unternehmen profitieren unter anderem von:

  • höherer Datensouveränität
  • geringerem Verwaltungsaufwand
  • standardisierten Identitätsnachweisen
  • höherer Sicherheit
  • Unterstützung regulatorischer Anforderungen
  • interoperablen digitalen Identitäten

OEDIV SecuSys als Partner für neue Identitätsmodelle

OEDIV SecuSys beschäftigt sich mit den technologischen und organisatorischen Auswirkungen dezentraler Identitäten und unterstützt Unternehmen dabei, neue Entwicklungen in ihre IAM-Strategie einzuordnen.                                           

FAQ

Häufig gestellte
Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen

zu unseren Leistungen und Lösungen

Was ist eine Decentralized Identity?
Eine Decentralized Identity ist eine digitale Identität, deren Nachweise nicht bei einem zentralen Anbieter, sondern in einer digitalen Brieftasche (Wallet) des Inhabers liegen. Anstatt sich mit Benutzername und Passwort bei jedem Dienst neu zu registrieren, legt der Inhaber kryptografisch signierte Nachweise vor, etwa Identität, Alter, Führerschein oder Unternehmenszugehörigkeit, und gibt nur die Daten frei, die der Dienst tatsächlich braucht.
Die European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet) ist die digitale Brieftasche für Identitätsnachweise, die jeder EU-Mitgliedstaat auf Grundlage der Verordnung eIDAS 2.0 bereitstellen muss. Bürger und Unternehmen speichern darin Identitätsdaten und Nachweise wie Führerschein, Bildungsabschlüsse oder Firmenvollmachten und legen sie online und offline vor. Die Mitgliedstaaten müssen die Wallet bis zum 24. Dezember 2026 anbieten. Deutschland plant den Start für Anfang 2027. Die Nutzung ist für Bürger freiwillig.
Die Verordnung eIDAS 2.0 verpflichtet Unternehmen bestimmter Sektoren, die Wallet als Identifikationsmittel zu akzeptieren, wenn sie eine starke Nutzerauthentifizierung verlangen: Banken und Finanzdienstleister, Versicherungen, Telekommunikation, Energie, Verkehr, Post, digitale Infrastrukturen, Gesundheit und soziale Sicherheit, Bildung sowie sehr große Online-Plattformen. Die Akzeptanzpflicht für private Unternehmen greift ab dem 24. Dezember 2027, ein Jahr nach der Bereitstellung durch die Mitgliedstaaten. Kleinst- und Kleinunternehmen sind ausgenommen. Für alle anderen ist die Wallet freiwillig, aber eine Chance, Registrierung und Identitätsprüfung zu vereinfachen.
Verifiable Credentials sind digitale Nachweise, die vom Aussteller kryptografisch signiert sind und deren Echtheit jeder Empfänger prüfen kann, ohne den Aussteller zu kontaktieren. Ein Beispiel: Eine Hochschule stellt einen Abschluss als Nachweis aus, der Absolvent speichert ihn in seiner Wallet, ein Arbeitgeber prüft die Signatur der Hochschule. Die zugrunde liegenden Standards stammen vom Web-Standardisierungsgremium W3C und, für mobile Ausweisdokumente, von der Normungsorganisation ISO.
Beim klassischen Login speichert jeder Dienst ein eigenes Konto mit Passwort und Profildaten, und der Dienst hält die Daten. Bei einer Wallet hält der Nutzer die Nachweise selbst und gibt pro Vorgang nur das Nötige frei, etwa „über 18“ anstelle des Geburtsdatums. Der Dienst prüft die Signatur des Ausstellers und muss keine Kopie der Identitätsdaten speichern, was Datenschutzrisiko und Haftung reduziert.
Identitätsprüfungen beim Onboarding von Kunden, Partnern und Mitarbeitenden lassen sich ersetzen: Anstelle von Ausweiskopie und Video-Identifikation prüft das System einen Nachweis aus der Wallet in Sekunden. Weniger gespeicherte Personendaten bedeuten geringere Datenschutzrisiken. Im Geschäftskundenbereich lassen sich Vollmachten und Unternehmenszugehörigkeit maschinell prüfen. Wer heute eine Lösung für Kundenidentitäten plant, sollte die Wallet-Anbindung als Anmeldeoption vorsehen. Wir berücksichtigen das in jeder Architektur für Customer Identity & Access Management.
Über eine Prüfkomponente, die Nachweise aus der Wallet anfordert und verifiziert, und über Standardprotokolle wie OpenID for Verifiable Presentations. Sie wird an den bestehenden Anmeldedienst oder die Plattform für Kundenidentitäten angeschlossen, sodass die Wallet neben Passwort, Passkey und Drittanbieter-Login als weitere Anmelde- und Verifikationsoption erscheint. Wir setzen Anforderungen der Verordnung eIDAS bereits heute um, etwa qualifizierte elektronische Signaturen mit Smartcard und Smartphone, und begleiten Architektur, Komponentenauswahl und Integration der Wallet.