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Endpoint Privilege Management (EPM) - Lokale Administratorrechte gezielt steuern und Endgeräte besser schützen

Mit Endpoint Privilege Management reduzieren wir unnötige Administratorrechte auf Endgeräten und schaffen die Grundlage für eine moderne Zero-Trust-Strategie.

Mehr Sicherheit für Arbeitsplätze und Endgeräte


In vielen Unternehmen verfügen Mitarbeitende dauerhaft über lokale Administratorrechte. Dadurch lassen sich Anwendungen zwar unkompliziert installieren oder Systeme konfigurieren – gleichzeitig steigt jedoch das Risiko durch Schadsoftware, Fehlkonfigurationen oder ungewollte Änderungen erheblich.

Endpoint Privilege Management ermöglicht es, Administratorrechte gezielt und kontrolliert bereitzustellen. Anwender erhalten nur dann erhöhte Berechtigungen, wenn diese tatsächlich benötigt werden – nachvollziehbar, zeitlich begrenzt und nach definierten Richtlinien.

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aller Microsoft-Schachstellen entfallen allein auf die Kategorie „Elevation of Privilege“ (Rechteausweitung). Angreifer suchen gezielt nach Konten mit Admin-Rechten, um sich im Netzwerk auszubreiten.

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dauerhafte Admin-Rechte dank Just-in-Time (JIT)-Prinzip: Berechtigungen werden nur noch pro Anwendung für wenige Minuten vergeben und verfallen danach vollautomatisch.

Zugriffsrechte und Gefahren

Was ist Endpoint Privilege Management?

Endpoint Privilege Management (EPM) steuert und überwacht privilegierte Berechtigungen auf Endgeräten wie Windows- oder macOS-Systemen. Ziel ist es, dauerhafte lokale Administratorrechte zu vermeiden und stattdessen Berechtigungen nur für definierte Anwendungen oder Aufgaben bereitzustellen. Typische Funktionen sind:

  • Verwaltung lokaler Administratorrechte
  • Just-in-Time-Berechtigungen
  • Anwendungsfreigaben
  • Richtlinien für privilegierte Prozesse
  • Protokollierung administrativer Aktionen
  • Integration in bestehende IAM- und
  • Sicherheitslösungen

Herausforderungen in der Praxis

Lokale Administratorrechte entstehen häufig aus praktischen Gründen. Anwendungen müssen installiert, Treiber aktualisiert oder Systeme konfiguriert werden. Werden diese Berechtigungen dauerhaft vergeben, entsteht jedoch eine unnötig große Angriffsfläche.

Gleichzeitig erwarten Mitarbeitende einen reibungslosen Arbeitsalltag, ohne für jede Installation die IT kontaktieren zu müssen. Unternehmen stehen deshalb vor der Herausforderung, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit miteinander zu verbinden.

Was wir tun können

  • Analyse bestehender Berechtigungskonzepte
  • Reduzierung lokaler Administratorrechte
  • Einführung von Endpoint Privilege Management
  • Umsetzung von Least-Privilege-Konzepten
  • Richtlinien für privilegierte Anwendungen
  • Integration in bestehende IAM- und Endpoint-Management-Lösungen
  • Unterstützung hybrider Arbeitsplätze
  • Beratung zu Zero Trust und Compliance

Ihre Vorteile

Ein professionelles Endpoint Privilege Management verbessert die Sicherheit von Endgeräten und entlastet gleichzeitig die IT.

  • weniger dauerhaften Administratorrechten
  • geringerer Angriffsfläche
  • kontrollierter Berechtigungsvergabe
  • höherer Transparenz
  • Unterstützung von Compliance-Anforderungen
  • sicherem Betrieb von Arbeitsplätzen
  • besserer Benutzerfreundlichkeit durch automatisierte Freigaben

Warum OEDIV SecuSys?

Endpoint Privilege Management ist ein wichtiger Bestandteil moderner Identity- und Sicherheitsstrategien. Entscheidend ist dabei nicht nur die Einführung einer Lösung, sondern deren Integration in bestehende Prozesse und Berechtigungskonzepte.OEDIV SecuSys unterstützt Unternehmen bei der Planung, Einführung und Weiterentwicklung von EPM-Lösungen. Gemeinsam schaffen wir ein Berechtigungskonzept, das Sicherheit und Produktivität sinnvoll miteinander verbindet.

FAQ

Häufig gestellte
Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen

zu unseren Leistungen und Lösungen

Was ist Endpoint Privilege Management?
Endpoint Privilege Management (EPM) entfernt dauerhafte lokale Administratorrechte von Arbeitsplatzrechnern und stellt erhöhte Rechte gezielt bereit: für einzelne Anwendungen, Installationen oder Systemänderungen, nach Richtlinie oder Genehmigung, zeitlich begrenzt und protokolliert. Nutzer arbeiten als Standardbenutzer, ohne dass die Produktivität leidet.
Mit lokalen Administratorrechten kann Schadsoftware, die ein Nutzer versehentlich startet, Sicherheitssoftware deaktivieren, sich im System verankern und Zugangsdaten auslesen. Ohne diese Rechte laufen die meisten Angriffsketten mit Verschlüsselungstrojanern ins Leere. Die Angriffsfläche am Endgerät sinkt um bis zu 95 Prozent. Zugleich verlangen ISO 27001, der IT-Grundschutz des BSI und Cyber-Versicherer den Nachweis, dass Standardbenutzer keine Administratoren sind, und Helpdesk-Tickets für Software-Installationen gehen spürbar zurück.
Freigegebene Software installiert sich per Richtlinie, Treiber und Drucker werden gezielt zugelassen, und für Ausnahmen beantragt der Nutzer eine befristete Rechteerhöhung mit Begründung. Eine Anwendungskontrolle blockiert unbekannte ausführbare Dateien. Entwickler und Administratoren erhalten differenzierte Profile anstelle von Vollzugriff. Wir starten mit einer Lernphase, in der die Lösung nur protokolliert, und leiten daraus die Richtlinien ab. So blockiert am ersten Tag nichts, was gebraucht wird.
Privileged Access Management (PAM) schützt privilegierte Konten und Zugriffe auf Server, Datenbanken, Netzwerk und Cloud über Tresor, Sitzungsaufzeichnung und befristete Rechtevergabe. Endpoint Privilege Management (EPM) steuert erhöhte Rechte auf Endgeräten wie Windows- und macOS-Clients, ohne dass privilegierte Konten existieren. Viele Hersteller bieten beides in einer Plattform. Fachlich ist EPM die Umsetzung minimaler Rechte am Arbeitsplatz. Wir empfehlen meist, EPM parallel zur ersten PAM-Welle zu starten, weil es schnell wirkt und wenig Abhängigkeiten hat.
Für Windows-Clients und -Server, macOS und gängige Linux-Distributionen. Auf Windows greift Endpoint Privilege Management in die Benutzerkontensteuerung ein, auf macOS in die Rechteverwaltung, auf Linux ersetzt es unkontrollierte Administratorfreigaben durch richtlinienbasierte Freigaben. Wir implementieren EPM mit Schutz vor dem Diebstahl von Zugangsdaten und Anwendungskontrolle und binden es an Ihr bestehendes Privileged Access Management an.
Für jede Organisation, in der Mitarbeitende heute lokale Administratorrechte besitzen, in vielen Unternehmen noch die Mehrheit. Besonders relevant ist es bei vielen oder verteilten Arbeitsplätzen, im Homeoffice, für Entwickler-Arbeitsplätze und überall, wo Prüfer, Cyber-Versicherungen oder NIS2 den Nachweis minimaler Rechte verlangen. Einen Pilot mit einer Abteilung setzen wir in wenigen Wochen um.