Non-Human Identity Management (NHI) -
Maschinenidentitäten sicher verwalten
Schützen Sie Ihre vernetzte Infrastruktur durch die zuverlässige, software- und hardwaregestützte
Verwaltung digitaler Maschinenidentitäten vor potenziellen Cyberrisiken.
Maschinenidentitäten sicher verwalten und kontrollieren
Nicht nur Menschen benötigen digitale Identitäten. Anwendungen, Services, Schnittstellen, Bots, Geräte und Maschinen greifen heute selbstständig auf Systeme und Daten zu. Mit der zunehmenden Automatisierung steigt damit auch die Zahl der sogenannten Non-Human Identities (NHI).
Für Unternehmen entsteht daraus eine neue Herausforderung: Während Benutzeridentitäten meist klar einer Person zugeordnet werden können, ist bei technischen Identitäten häufig weniger transparent, wer für sie verantwortlich ist, welche Berechtigungen sie besitzen und ob diese tatsächlich noch benötigt werden.
Was sind Non-Human Identities?
Non-Human Identities sind digitale Identitäten, die nicht unmittelbar von einer Person genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise:
- Service Accounts
- technische Benutzerkonten
- Maschinen- und Geräteidentitäten
- API- und Application-Identitäten
- Bots und automatisierte Prozesse
- Workloads und Microservices
- Zertifikate und technische Credentials
Diese Identitäten sind für den Betrieb moderner Unternehmensumgebungen unverzichtbar. Gleichzeitig können unkontrollierte oder veraltete technische Zugänge ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Herausforderungen in der Praxis
Die Zahl nicht-menschlicher Identitäten wächst in vielen Unternehmen schneller als die Anzahl klassischer Benutzerkonten. Cloud-Plattformen, Container, APIs oder automatisierte Prozesse erzeugen laufend neue Zertifikate, Service Accounts und technische Konten.
Ohne zentrale Prozesse wird deren Verwaltung schnell unübersichtlich. Zertifikate laufen unbemerkt ab, technische Konten bleiben bestehen oder Berechtigungen werden über Jahre hinweg erweitert. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen und der Aufwand für den sicheren Betrieb.
99%
der Unternehmen nutzen Service Accounts
1/3
der Unternehmen beschäftigt sich aktiv mit der Verwaltung nicht-menschlicher Identitäten.

Fehlt ein zentraler Überblick, entstehen Risiken wie:
Abgelaufene Zertifikate
Ungenutzte oder vergessene Service Accounts
Ungeschützte API-Schlüssel
Kompromittierte Secrets
Fehlende Transparenz über vorhandene Identitäten
Manuelle Verwaltungsprozesse
Von der Bestandsaufnahme zur
kontrollierten Verwaltung
Der erste Schritt ist Transparenz: Welche Non-Human Identities existieren? Wo werden sie verwendet? Wer ist verantwortlich? Welche Berechtigungen besitzen sie und wie werden Credentials verwaltet?
Auf dieser Grundlage lassen sich Prioritäten definieren und geeignete Prozesse für Lifecycle, Berechtigungen, Secrets und Zertifikate entwickeln.
OEDIV SecuSys begleitet Unternehmen dabei von der Analyse über die Konzeption bis zur technischen Umsetzung und Weiterentwicklung.
Warum NHI Management immer wichtiger wird
Technische Identitäten werden häufig über Jahre betrieben und sind teilweise eng mit Anwendungen oder automatisierten Prozessen verknüpft.
Wird ein solcher Account nicht mehr benötigt, bleibt er dennoch unter Umständen aktiv. Auch übermäßige Berechtigungen, unbekannte Verantwortlichkeiten
oder nicht dokumentierte Abhängigkeiten können problematisch werden.
Ein professionelles Non-Human Identity Management schafft Transparenz über diese Identitäten und ermöglicht es, ihre Nutzung und Berechtigungen über
den gesamten Lebenszyklus hinweg zu kontrollieren.
Der Lebenszyklus nicht-menschlicher Identitäten
Eine Non-Human Identity entsteht nicht erst mit einem Zertifikat. Sie wird angelegt, erhält Berechtigungen, wird in Anwendungen oder Maschinen eingesetzt und muss regelmäßig überprüft, erneuert oder wieder entfernt werden. Werden diese Schritte manuell durchgeführt, steigt der Verwaltungsaufwand mit jeder weiteren Anwendung.
Ein strukturiertes Non-Human Identity Management unterstützt Unternehmen dabei, diesen Lebenszyklus zentral zu steuern. Zertifikate lassen sich automatisiert erneuern, Berechtigungen nachvollziehbar verwalten und nicht mehr benötigte Identitäten rechtzeitig entfernen. Das reduziert den administrativen Aufwand und verbessert gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit.
Unsere Leistungen im NHI Management
- Analyse bestehender Maschinen- und Service-Identitäten
- Einführung und Weiterentwicklung von PKI-Lösungen
- Integration von Hardware Security Modules (HSM)
- Certificate Lifecycle Management
- Automatisierung von Zertifikatsprozessen
- Absicherung technischer Konten und Service Accounts
- Integration in bestehende IAM-Landschaften
NHI Management mit OEDIV SecuSys
OEDIV SecuSys betrachtet Non-Human Identities als festen Bestandteil eines modernen Identity- und Access-Managements. Wir unterstützen Unternehmen dabei, technische Identitäten zu erfassen, Verantwortlichkeiten zu definieren und Prozesse für deren Verwaltung aufzubauen.
Dabei berücksichtigen wir auch die Verbindung zu angrenzenden Themen wie Privileged Access Management, Certificate Lifecycle Management und Identity Governance.
Unser Ansatz ist herstellerunabhängig und orientiert sich an der vorhandenen Unternehmens- und Systemlandschaft. So lassen sich bestehende Strukturen weiterentwickeln, ohne technische Identitäten isoliert von den übrigen IAM-Prozessen zu betrachten.

Vorteile einer zentralen NHI-Plattform
Ein zentrales Non-Human Identity Management schafft Transparenz über Maschinenidentitäten, Zertifikate und technische Konten. Standardisierte Prozesse reduzieren den administrativen Aufwand und erleichtern die Einhaltung interner Sicherheitsrichtlinien sowie regulatorischer Vorgaben.
- zentrale Verwaltung aller Non-Human Identities
- automatisierte Zertifikatsprozesse
- höhere Transparenz über technische Identitäten
- geringerer administrativer Aufwand
- Unterstützung von Compliance-Anforderungen
- sichere Integration in bestehende IAM- und PKI-Landschaften
OEDIV SecuSys unterstützt Unternehmen bei der Analyse bestehender Umgebungen, der Auswahl geeigneter Technologien sowie der Einführung von Lösungen. Dabei betrachten wir sowohl organisatorische Prozesse als auch technische Komponenten wie PKI, Hardware Security Modules und Certificate Lifecycle Management.
Häufig gestellte
Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen
zu unseren Leistungen und Lösungen