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Certificate Lifecycle Management (CLM) - Digitale Zertifikate zentral verwalten und automatisieren

Mit Certificate Lifecycle Management (CLM) schaffen wir Transparenz über Zertifikate, automatisieren deren Verwaltung und reduzieren Ausfall- sowie Sicherheitsrisiken.

Zertifikate zuverlässig verwalten und Ausfälle vermeiden


Digitale Zertifikate sichern Verbindungen, authentifizieren Systeme und ermöglichen verschlüsselte Kommunikation. Gleichzeitig haben Zertifikate eine begrenzte Laufzeit und müssen rechtzeitig erneuert, verteilt und ausgetauscht werden.

Je größer die Anzahl der Zertifikate und Systeme, desto schwieriger wird eine manuelle Verwaltung. Ein vergessenes oder abgelaufenes Zertifikat kann im schlimmsten Fall zu Ausfällen von Anwendungen und Services führen.

Certificate Lifecycle Management (CLM) schafft einen strukturierten und möglichst automatisierten Prozess für den gesamten Lebenszyklus digitaler Zertifikate.

86 %


der Unternehmen hatten in den letzten zwei Jahren mindestens einen schwerwiegenden Systemausfall, der direkt auf ein abgelaufenes / falsch verwaltetes Zertifikat zurückzuführen war.

114.591


interne Zertifikate werden im Schnitt von nur 4 Personen verwaltet – manueller Blindflug statt echter IT-Sicherheit.

Certificate Lifecycle Management Serverraum

Was ist Certificate Lifecycle Management?

Certificate Lifecycle Management (CLM) umfasst die zentrale Verwaltung digitaler Zertifikate über deren gesamten Lebenszyklus. Dazu gehören unter anderem:

  • Erfassung und Inventarisierung von Zertifikaten
  • Ausstellung und Bereitstellung
  • Überwachung von Laufzeiten
  • automatische Erneuerung
  • Verteilung auf Zielsysteme
  • Sperrung und Austausch
  • Dokumentation und Reporting
Damit wird Zertifikatsverwaltung von einer manuellen Einzelaufgabe zu einem kontrollierten Unternehmensprozess.

Herausforderungen in der Praxis


In vielen Unternehmen sind digitale Zertifikate über unterschiedliche Systeme, Anwendungen und Cloud-Plattformen verteilt. Häufig fehlen zentrale Prozesse oder eine vollständige Übersicht über vorhandene Zertifikate. Mit der wachsenden Anzahl digitaler Identitäten wird eine automatisierte Verwaltung zunehmend zur Voraussetzung für einen sicheren und stabilen IT-Betrieb.

  • Zertifikate laufen unbemerkt ab.
  • Erneuerungen erfolgen manuell.
  • Verantwortlichkeiten sind nicht eindeutig geregelt.
  • Sicherheitsrichtlinien werden uneinheitlich umgesetzt.
  • Der administrative Aufwand steigt kontinuierlich.

OEDIV SecuSys verbindet Certificate Lifecycle Management mit Ihren bestehenden IT- und Sicherheitsstrukturen – für transparente Prozesse, automatisierte Zertifikatsverwaltung und zuverlässige digitale Kommunikation.

Was wir tun können

  • Analyse bestehender Zertifikatslandschaften
  • Einführung von Certificate Lifecycle Management
  • Automatisierung von Zertifikatsprozessen
  • Integration bestehender Public-Key-Infrastrukturen (PKI)
  • Anbindung von Hardware Security Modules (HSM)
  • Verwaltung interner und öffentlicher Zertifikate
  • Überwachung von Zertifikatslaufzeiten
  • Integration in bestehende IAM- und Sicherheitsarchitekturen

Zertifikatsmanagement strategisch aufbauen


Gerade angesichts kürzer werdender Zertifikatslaufzeiten wird ein professionelles Certificate Lifecycle Management für viele Unternehmen zunehmend relevant.

OEDIV SecuSys begleitet Unternehmen dabei, manuelle Prozesse zu reduzieren, Transparenz über Zertifikate zu schaffen und die Erneuerung möglichst weitgehend zu automatisieren.

Ihre Vorteile

Ein professionelles Certificate Lifecycle Management verbessert Sicherheit und reduziert den administrativen Aufwand.

  • zentraler Verwaltung aller Zertifikate
  • automatisierten Erneuerungsprozessen
  • geringerer Ausfallwahrscheinlichkeit
  • vollständiger Transparenz
  • höherer Compliance
  • Unterstützung hybrider IT-Umgebungen
  • weniger manuellem Verwaltungsaufwand
  • besserer Planbarkeit des Zertifikatsbetriebs

CLM mit OEDIV SecuSys

OEDIV SecuSys unterstützt Unternehmen beim Aufbau und der Optimierung ihres Certificate Lifecycle Managements. Dabei analysieren wir bestehende Prozesse, Zertifikatsbestände und technische Abhängigkeiten und entwickeln daraus einen passenden Automatisierungsansatz.Als herstellerunabhängiger Partner betrachten wir sowohl PKI- als auch Zertifikatsmanagement-Lösungen und deren Integration in die vorhandene Systemlandschaft.Besonders wichtig ist dabei die Verbindung zwischen Technologie und Prozess. Ein automatisierter Prozess funktioniert nur dann zuverlässig, wenn Verantwortlichkeiten, Erneuerungsprozesse und technische Abhängigkeiten sauber definiert sind.

FAQ

Häufig gestellte
Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen

zu unseren Leistungen und Lösungen

Was ist Certificate Lifecycle Management?
Certificate Lifecycle Management (CLM) ist die zentrale Verwaltung digitaler Zertifikate über ihren gesamten Lebenszyklus: Auffinden vorhandener Zertifikate, Beantragung und Ausstellung, Verteilung auf Server und Geräte, Überwachung der Laufzeiten, automatische Erneuerung, Sperrung und Dokumentation. Wir betrachten das Thema aus zwei Blickwinkeln: die automatisierte Erneuerung von Maschinen- und Serverzertifikaten und das zertifikatsbasierte Zugangsmanagement, bei dem eine Karte Gebäudezutritt, Rechneranmeldung, Drucker und weitere Systeme vereint.
Die maximale Laufzeit öffentlicher Zertifikate für verschlüsselte Webverbindungen (TLS) sinkt stufenweise: seit dem 15. März 2026 auf 200 Tage, ab März 2027 auf 100 Tage und ab März 2029 auf 47 Tage. Kürzere Laufzeiten begrenzen den Schaden, den ein kompromittiertes Zertifikat anrichten kann. Für Unternehmen heißt das: Ein Zertifikat, das bisher jährlich erneuert wurde, muss dann achtmal pro Jahr erneuert werden. Bei hunderten Zertifikaten ist das manuell nicht mehr leistbar. Wir helfen, die Automatisierung vor 2027 aufzubauen.
Sofortige Störungen: Browser blockieren Websites, Schnittstellen verweigern Verbindungen, Anwendungen stellen die Kommunikation ein, Überwachungssysteme werden blind. Ein weltweit genutzter Kollaborationsdienst fiel 2020 mehrere Stunden aus, weil ein einzelnes Zertifikat nicht rechtzeitig erneuert wurde. Bei einem großen Kreditauskunftsunternehmen verhinderte 2017 ein abgelaufenes Zertifikat über zwei Monate lang, dass ein laufender Datendiebstahl erkannt wurde.
Eine Public Key Infrastructure (PKI) ist die Grundlage: Zertifizierungsstellen, Richtlinien und Schlüsselmaterial, mit denen Zertifikate ausgestellt und geprüft werden. Certificate Lifecycle Management (CLM) ist die Betriebsebene darüber. Es weiß, welche Zertifikate von welcher Zertifizierungsstelle wo im Einsatz sind, wem sie gehören und wann sie erneuert werden müssen. Eine PKI ohne CLM stellt Zertifikate aus, verliert aber den Überblick über deren Verbleib. Wir planen beides zusammen.
Ein Verwaltungssystem, das die Zertifikate Ihrer vorhandenen Zugangssysteme, etwa Türsysteme, Drucker, Kantinenbezahlung und Rechneranmeldung, an einer Stelle zusammenführt. Mitarbeitende erhalten eine einzige Karte, die nach Ihren Anforderungen konfiguriert wird und alle diese Systeme bedient. Das System läuft in Ihrem Rechenzentrum und funktioniert bis zu drei Monate ohne Netzverbindung weiter. Wird zusätzlich eine App auf dem Smartphone gewünscht, kommt eine Cloud-Instanz hinzu. Die Verwaltung von Identitäten und Berechtigungen bleibt bei den dafür spezialisierten Systemen für Identity Governance und Privileged Access. Das Zugangsmanagement ergänzt sie, ersetzt sie nicht.
Über das ACME-Protokoll, mit dem Server Zertifikate selbstständig anfordern und einspielen, sowie über Agenten und Integrationen für Webserver, Lastverteiler, Container-Plattformen, Cloud-Dienste und Netzwerkgeräte. Eine Plattform für Certificate Lifecycle Management steuert diese Prozesse zentral, meldet Ausnahmen und dokumentiert jede Erneuerung. Voraussetzung ist eine vollständige Bestandsaufnahme, denn automatisieren lässt sich nur, was bekannt ist. Deshalb beginnen wir jedes Projekt mit einem Scan der gesamten Infrastruktur.
Auf Webservern und Lastverteilern, für die Absicherung von Schnittstellen und Diensten untereinander, in Container-Plattformen, für E-Mail-Verschlüsselung (S/MIME), für VPN- und WLAN-Zugänge, für die Signatur von Software, auf vernetzten Geräten und Produktionsanlagen, auf Netzwerkkomponenten sowie für die Anmeldung von Nutzern und Geräten an Active Directory und Microsoft Entra ID. In einem mittelgroßen Unternehmen kommen so mehrere tausend Zertifikate zusammen, ausgestellt von öffentlichen Zertifizierungsstellen und der eigenen Infrastruktur.
Ja. Wir planen und implementieren Public Key Infrastructures mit Stamm- und ausstellenden Zertifizierungsstellen, Schlüsselmaterial in Hardware-Sicherheitsmodulen und Anbindung an Active Directory, Microsoft Entra ID und Geräteverwaltung. Sie dient als Vertrauensanker für Maschinen- und Geräteidentitäten, Smartcard-Anmeldung, E-Mail-Verschlüsselung und qualifizierte elektronische Signaturen. Das Zertifikatsmanagement planen wir von Beginn an mit, damit die PKI nicht nur ausstellt, sondern den Verbleib jedes Zertifikats kennt.